Trittschalldämmung tiefer Frequenzen: Werte, die keinen Vergleich scheuen müssen
Die tiefen Frequenzen, die vorrangig beim Gehen entstehen, sind am schwierigsten zu dämmen. Die in der Grafik abgebildeten Normtrittschallpegel Ln über den Frequenzbereich von 50 – 250 Hertz verdeutlichen die Vorteile der beim weber floor silentcare Systemaufbau eingesetzten Trittschalldämmung mit gekreppter Glaswolle.
Die Grafik zeigt die Wirkung unterschiedlicher Kombinationen von Trittschalldämmungen:
- Zweilagig verlegte, gekreppte Glaswolle
- Eine Lage Glaswolle und eine Lage Polystyrol EPS
- Eine Lage elastifizierter Polystyrol EPS-T und eine Lage Polystyrol EPS
Die Messwerte* zeigen, dass die Variante mit zwei Lagen Glaswolle in den tiefen, störenden Frequenzen mit Abstand die beste Trittschalldämmung bietet. Am grössten ist der Unterschied bei 100 Hz: Gegenüber der Variante mit je einer Lage Glaswolle und einer Lage EPS beträgt er über 11 dB, gegenüber der Variante mit EPS/EPS-T sogar 15 dB.
Nach der Norm SIA 181 «Schallschutz im Hochbau» werden für den Nachweis nur die Frequenzen ab 100 Hz berücksichtigt. Dies ist einer der Gründe, warum in den allermeisten Fällen die Anforderungen erfüllt werden, obwohl viele Bewohner die Qualität des Schallschutzes als ungenügend beurteilen. Ein junges und gesundes menschliches Gehör nimmt nämlich eine Frequenzspanne von 20 bis 20’000 Hz wahr.
* Die Messwerte basieren auf dem Kurztestverfahren nach Lauber. Als Auflage auf der Dämmung diente eine 50 mm dicke armierte Betonplatte mit einer Rohdichte von ca. 2500 kg/m³. Dieses Verfahren eignet sich gut für vergleichende Messserien, erlaubt aber nur einen bedingten Rückschluss auf vor Ort eingebrachte Bodenaufbauten.