weber.san 954

Saint-Gobain Weber AG

Dieses Produkt ist Teil unseres Comfort-Sortiments.

Luftporenreicher, leicht verarbeitbarer Sanierputz-WTA für die Altbau- und Mauerwerkssanierung.

Untergrund

Backstein, Beton, Decke, Fassade, Kalksandstein, Wand

Verpackung

  • Sack 25 kg

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Vor dem Verarbeiten

Alte Putze und Anstriche sind bis auf den tragfähigen Untergrund zu entfernen. Mauerwerksfugen ca. 2 cm tief auskratzen und die Oberfläche mechanisch reinigen. Zerstörtes Mauerwerk auswechseln bzw. ergänzen. Die Untergrundvorbereitung wird mind. 0,8 m weiter als die Feuchtigkeitsschäden auftreten, ausgeführt. Bei einbindenden Innenwänden oder Gewölbedecken erfolgt die Untergrundvorbehandlung mind. 1 m weit, gemessen von der Aussenwand. Der Putzgrund muss staubfrei, durchfeuchtetes Mauerwerk ausreichend getrocknet sein. Als Grundputz bzw. Ausgleichsputz wird weber.san 952 eingesetzt. Nach dem Aufbringen und Abziehen ist der Grund- bzw. Ausgleichsputz horizontal aufzukämmen.

Eigenschaften und Vorteile

  • Hoch wasserdampfdurchlässig 
  • Hoher Luftporengehalt 
  • Aufnahme kristallisierender Salze 
  • Spannungsarm 
  • Leichte Verarbeitbarkeit 

Hinweise

  • Vor der Sanierung ist die Art und Menge der Salzbelastung festzustellen. Bei sehr hoher Salzbelastung empfehlen wir weber.san 952 als Grundputz einzusetzen. Die Auftragsdicke der einzelnen Lagen hängt von der Salzbelastung ab. 
  • Eine Austrocknung des Mauerwerks ist nur bei zusätzlicher, funktionstüchtiger Aussenabdichtung und Querschnittsabdichtungen zu erreichen. 
  • Der aufgetragene Sanierputz ist vor zu schnellem Austrocknen zu schützen. Direkte Sonnenbestrahlung und Zugluft vermeiden. Die Regeln der Putztechnik sind zu beachten. Um ein ordnungsgemässes Aushärten des Sanierputzes zu gewährleisten, sollte die relative Luftfeuchte max. 60 % und die Luft- und Objekttemperatur mindestens + 5° C betragen. 
  • Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23° C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %. 
  • Nicht mit anderen Baustoffen mischen. 
  • Insbesondere auf Dichtungsschlämmen kann, je nach örtlichen Bedingungen, eine Haarrissbildung nicht vollständig ausgeschlossen werden. 
  • Bei der Verarbeitung die WTA-Merkblätter "Sanierputzsysteme", 2 bis 9 sowie "nachträgliches Abdichten erdberührter Bauteile", 4 bis 6 beachten. 
  • Der Sanierputz darf nicht mit Gips oder gipshalten Baustoffen in Verbindung kommen.

Dieses Produkt ist für folgende Projekte konzipiert